24.06.2011 von Marcus Goldhahn

© Universal Music Group
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Keine Schande für Coco

 

Das I Blame Coco´s Frontfrau die Tochter von Sting ist liest man wohl in jedem zweitem guten Musikmagazin. Die Frage die sich stellt: Hat man es nicht satt, ständig mit seinem Vater verglichen zu werden? Besonders im musikalischen Bereich? Versucht Eliot Paulina Sumner nicht gerade deswegen unter dem Namen „I Blame Coco“ ihre Musik zu verkaufen?

 

Lange hat sie sich dagegen gewährt Musik zu machen, gerade aus dem Grund ständig mit ihrem berühmten Vater verglichen zu werden. Mal abgesehen von der Ähnlichkeit und dem Bekanntheitsgrad den sie besitzt würde man bei „I Blame Coco“ nicht sofort auf die Tochter von Sting schließen. Nach langem Zögern hat sich Paulina dann doch entschieden Musik zu machen. Gut Musik hat sie schon immer gemacht. Aber sie wollte ein eigenes Album aufnehmen. Und es war eine gute Entscheidung. Denn ihre Songs klingen keineswegs wie die von ihrem Vater. Sie hat etwas Psychedelisches in ihren Texten und eine Art Magie die sie darüber transportiert.

 

Wenn man auf diesem Album etwas ruhiges sucht wird man wohl enttäuscht sein. Lediglich bei „It´s about to get worse“ kann man ein wenig „runter“ kommen. Bei den anderen Songs, wie „Selfmashine“ oder Please Rewind“ fährt man Achterbahn. Das Album ist alles andere als zum entspannen. Sollte man diese Art von Musik suchen, muss man doch zu ihrem Vater wechseln.

 

Paulina Sumner gelingt mit ihrem Debütalbum „The Constant“ ein atemberaubendes Abenteuer der Musikwelt. Moderne Töne für eine leicht durchgeknallte aber sympathische junge Frau, die nur einen Wunsch hat, auf eigenen Musikerbeinen stehen. Mit diesem Album ist ihr das definitiv gelungen. 

 

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