01. September 2011 von Marcus Goldhahn 

© Sandra Ludewig
© Sandra Ludewig

Undercovert 

 

Einen Song zu covern ist sicherlich keine Kunst. Schließlich versucht man dies um eine eigene Version zu präsentieren. Schwierig wird es dann, wenn der gecoverte Song schlechter als das Original ist. Und noch schlechter ist es, wenn man sich einen bereits erfolgreichen Song aussucht um daraufhin einen Film zu promoten. Lena Meyer-Landrut ist hier das beste Beispiel. Sie präsentiert gerade „ihren“ Song „What a Man“ zum gleichnamigen Film von Matthias Schweighöfer. Über den Film sei an dieser Stelle erst einmal nichts negatives zu sagen. Lediglich der jämmerliche Versuch aus einem Klassikersong einen Lena Song zu machen ist schrecklich.

 

Lynda Lyndell hatte „What a Man“ bereits im Jahr 1968 veröffentlicht und blieb ihr einziger Hit. Für mich der einzig richtige Song. Viele versuchten „What a Man“ zu covern und präsentierten eine recht annehmbare Version. Bis heute. Lenas quirlige Art war ja bisher ganz nett und niedlich. Vielleicht auch mal etwas anderes in der sonst so tristen Musikwelt. Aber Mittlerweile hat das, was Lena Meyer-Landrut hier abliefert nichts mehr mit guter Musik zu tun. Viele erstklassige Singer/Songwriter bekommen Übelkeitsanfälle wenn sie der jungen Sängerin zuhören müssen. Mir bleibt nur zu sagen, das Cover der Single ist erstklassig, die CD samt Inhalt leider nicht. Vielleicht gelingt ihr mit dem nächsten Album ein besserer Wurf. Und möglicherweise schafft sie es bis dahin auch selbst Songs zu schreiben ohne ihren Ziehvater Stefan Raab. Denn um einen Song zu schreiben, sollte man wenigstens Blockflöte spielen können. Liebe Lena, nichts für ungut, aber von diesem Song hättest du besser die Finger gelassen. 

 

© Sandra Ludewig
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