21. Dezember 2011 von Marcus Goldhahn

© Universal Music
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Sex meet Beats

 

Viel nackte Haut, laszive Blicke und jede Menge „fette“ Beats schmücken das neue Album „Talk That Talk“ von Rihanna. Zwischen einem euphorischen hin und her Gewackel folgen ein paar Ruhige Strophen, wie bei „Farewell“ (eher die Ausnahme). Bereits nach den ersten beiden Songs drängeln sich immer mehr Beats und unruhige, laute Töne in den Vordergrund. Discotauglich? Ja. Allerdings sollte man dieses Album nur mit Freunden als Vorbereitung auf eben diesen Fall hören.

 

Zu Gast bei „Talk That Talk“ sind Jay-Z (gleichnamiger Song) und Calvin Harris (We Found Love). Die beiden bringen die nötige männliche Unterstützung mit und lockern die beiden Songs noch weiter auf. Schauen wir sechs Jahre in die Vergangenheit. Dort finden wir Rihannas erstes Album „Music of the Sun“. Es wird wenig überraschend sein, dass nach den fünf Erfolgsalben eine Veränderung anstand. Ob diese nun positiv oder negativ ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Kleine Nebeninformation: der deutsche RollingStone hat über das neue Album keine Rezension geschrieben. Ja, der Musikexpress hat eine geschrieben, gehört zu Axel Springer und untersteht damit dem RollingStone, allerdings ist das kein Argument.

 

Das mag jetzt für den ein oder anderen wie das reinste Feuergefecht gegen das neue Album klingen. So ist es allerdings nicht. Die Songs „We All Want Love“, „Drunk On Love“ und „Farewell“ versprechen eine gute Abwechslung zu einem sonst sehr gleichen Album.

 

Alles in allem hat Rihanna mit „Talk That Talk“ ein Album auf den Markt gebracht, welches ihren eingefleischten Fans sicherlich gefallen wird. Zu 100 Prozent hat es jedoch nicht überzeugt. Einzig ihrem Stil, mag man darüber denken was man will, ist Rihanna treu geblieben. Und doch findet sich das ein oder andere Experiment.

 

Bewertung: *** von *****

 

Das Album ist ab sofort auf Amazon erhältlich. 

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