02. Juli 2011 von Marcus Goldhahn

© Universal Music Group
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Live ist nicht immer gut, aber besser!

 

Ab wann ist ein Live-Album ein Live-Album? Wenn es Live aufgenommen wurde? Sicherlich sonst dürfte man es ja auch nicht „Live“ nennen. Ein weiterer wichtiger Punkt bei solch einer Version ist aber die Akustik. Und ich rede hier nicht nur von einer guten Tonqualität. Sondern von der Stimme des Sängers oder der Sängerin. Was nützt mir eine super gute Aufnahme, wenn der Sound des Musikers über die Maßen schlecht ist. Ein Live Performance ist erst dann gut, wenn die Stimme genauso gut wie auf dem Album klingt.

 

Silly haben „zufällig“ auf ihrer „Alles Rot Tour“ ein Konzert mitgeschnitten. „Geplant war das nicht. Wir haben uns das irgendwann mal im Studio angehört und es klang auch noch prima.“ Nach dem das Konzert noch einmal gemastert wurde, haben Silly eine Live-CD veröffentlicht. Das Ergebnis: Ein hervorragend aufgenommenes Konzert, mit einer noch besseren Sängerin. Wenn man nicht ab und an das Publikum ausrasten hört, dann würde man nicht glauben, dass es sich bei diesem Album um eine Live Aufnahme handelt. Ein „must have“ für alle die die Tour verpasst haben oder einfach noch einmal das Feeling spüren wollen.

 

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